
PRIMA-Wald und PRIWA: zwei Waldstrategie Projekte zur Forschung für klimaresiliente Wälder
Von PRIMA-Wald zum Folgeprojekt PRIWA: digitale Methoden, Fernerkundung und Kooperation als Grundlage für den Wald der Zukunft.
Projektüberblick
Gefördert im Rahmen der Waldstrategie BW 2050 stärken PRIMA-Wald und das Anschlussprojekt PRIWA die Zusammenarbeit von Privat-, Kommunal- und Staatswald und entwickeln digitale Werkzeuge für ein zukunftsfähiges Waldmanagement im Umfeld des Nationalparks Nordschwarzwald.
Bessere Abläufe und Kooperationen in der Forstpraxis.
Betriebsgutachten 4.0 für den Privat- und Kommunalwald.
KI-Analysen auf Basis von Drohnen- und Satellitendaten.
Szenarien zu Klimawandel, Borkenkäfer und Managementstrategien.

Arbeitspakete
Die vier Arbeitspakete von PRIMA-Wald – mit Fortführung zentraler Themen in PRIWA – im Überblick.

Optimierung der Abläufe und Kooperationen in der Holzbereitstellung – vom Erkennen bis zur Vermarktung von Schadholz.

Entwicklung moderner, digitaler Inventur- und Planungssysteme für Privat- und Kommunalwald.

Nutzung von Drohnen-, Flugzeug- und Satellitendaten zur automatisierten Erfassung von Vitalität und Mortalität.

Simulation ökologischer und ökonomischer Risiken unter verschiedenen Klimaszenarien für den Nationalpark und seine Anrainer.
News aus dem Projekt
Die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse aus PRIMA-Wald und PRIWA.

Bei der Abschlussveranstaltung von PRIMA-Wald wurden Projektergebnisse vorgestellt, im Wald demonstriert und der Übergang in das Folgeprojekt PRIWA markiert.

Gemeinsam mit Praxis, Politik, Naturschutz und Wissenschaft wurden Managementperspektiven und Entwicklungspfade für die iLand-Simulationen erarbeitet.

Nach dem Austausch am Nationalpark stand am Hirzighof die Rolle der Forstpraxis im bewilligten Aufbauprojekt PRIWA im Mittelpunkt.

Ein Teil des Projektteams stellte PRIMA-Wald und PRIWA am Nationalpark Ruhestein vor und diskutierte Fragen zur Landschaftsmodellierung und Strategieentwicklung.

Zum Jahresende wurde PRIWA bewilligt und bündelt künftig Aktivitäten aus PRIMA-Wald und DigitalDetect für die digitale Forstpraxis im Schwarzwald.

Luca Kiener stellte den Austausch mit der Forstpraxis im Projekt PRIMA-Wald vor und diskutierte mit den Teilnehmenden die Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Praxis.

Lisa Ganter präsentierte auf der FoWiTa Ergebnisse aus Teilprojekt 4 zur Landschaftsmodellierung, Risikoszenarien und Anpassungsstrategien.

Für das Digitale Betriebsgutachten trafen sich die Waldbesitzenden mit dem Gutachter sowie dem Amtsleiter und dem zuständigen Revierleiter zur gebündelten Abnahme.

Vorstellung von PRIMA-Wald beim Waldstrategie-Netzwerktreffen am Forstlichen Bildungszentrum Karlsruhe.

Die Forstbetriebsgemeinschaft geht neue Wege: Mit Drohnenbefliegung und KI-Unterstützung soll das Monitoring des Borkenkäfergeschehens künftig noch präziser werden.

Beim dritten Projekttreffen standen Projektfortschritte sowie ein praxisnaher Workshop im Wald rund um das digitale Betriebsgutachten und die Drohnenbefliegung im Mittelpunkt.

Das PRIMA-Wald-Kernteam traf sich im Herderbau in Freiburg, um den aktuellen Stand der Arbeitspakete zu besprechen und die nächsten Schritte zu planen.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre kamen lokale Akteure zusammen, um Projektaktivitäten und Fortschritte zu diskutieren.

Im Juni und Juli wurden 400 Hektar auf elf Forstbetrieben per Drohne erfasst – die Grundlage für das Digitale Betriebsgutachten.

Der Startschuss für PRIMA-Wald fiel am Nationalparkzentrum Ruhestein mit lebhaften Diskussionen zwischen lokalen Akteuren und Waldbesitzenden.
Team & Partner
Das Konsortium hinter PRIMA-Wald und PRIWA.


Behörden, Institutionen und lokale Akteure, die das Projekt begleiten und unterstützen.
Projektkoordination & Förderhinweis
Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich gerne an den Projektleiter.

Dr. Dominik Sperlich
Assistant Professor
Chair of Forest Economics and Forest Planning


Dieses Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) und kofinanziert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM). Die Förderabwicklung erfolgt durch das MLR.